Sommer & Grannen

Im Juli und August ist besondere Vorsicht geboten. Getreide und Wildgräser sind jetzt reif und trocken, und bei einem Spaziergang entlang der Wiesen und Felder bleiben schnell die Grannen im Fell unserer Hunde hängen. Sie müssen nach (besser noch während) des Spaziergangs sofort entfernt werden! Augen, Ohren und die Zwischenräume der Zehen sollten dabei sehr sorgfältig in Augenschein genommen werden.

Grannen der Mäuse-Gerste Besonders “garstig” sind die Grannen der » Mäuse-Gerste, denn sie haben winzig kleine Widerhaken. Dringen sie z.B. ins Ohr ein, können sie nur in eine Richtung wandern (zur Spitze hin) und man bekommt sie nur schwer heraus.

Gelangt die Granne ins Auge, schwellen die Bindehäute stark an. Einmal im Gehörgang, wandert sie tief hinab und kann sich durch das Trommenfell bohren. Das Ohr ist sehr schmerzhaft. An den Pfoten stechen sich die Spitzen der Granne durch die dünne Haut zwischen den Zehen. Man fühlt oft eine Beule, der Hund leckt ständig die Pfote. Diesem Tibet Terrier wurde gerade eine Granne unter Kurznarkose entfernt.Aber auch durch andere dünne Hautstellen, wie z.B. im Achsel – oder Kniebereich, können sie eindringen. Schwere Entzündungen oder Abszesse sind die Folge.
Grannen können auch in die Nase oder Rachen gelangen. Achten Sie also auf Niesen oder Husten.

Es ist wichtig, bei Symptomen sofort zum Tierarzt zu gehen, der die Granne (ggf. unter Narkose) entfernt.

(Bilder werden durch Anklicken vergrößert)

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Lest auch im Ratgeber Gesundheit: » Regelmäßiger Check-up zuhause

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